Apple hat am gestriegen Abend seine Unternehmenszahlen des vergangenen Quartals (Q2/2012: 01.01-31.03.2012) veröffentlicht. Nach einem starken Fall des Aktienkurses im Vorfeld der Veröffentlichung konnten die Analysten und Aktionäre mit den vorgelegten Zahlen zufrieden gestellt werden, denn der Aktienkurs von Apple legte nach der Veröffentlichung um rund 8%, bzw. 50 US$ nach oben zu.
Der Umsatz konnt im Vergleich zum Vorjahresquartal auf fast 40 Milliarden US$ (bzw. 60%) gesteigert werden. Der Gwinn konnte um rund 90% gesteigert werden. Den größten Teil am Gesamtumsatz steuert immer noch das iPhone mit 58% bei. Auf Platz 2 der Umsatz-Top-Liste hat sich inzwischen das iPad (17%) hochgekämpft. Es folgen auf den weiteren Plätzen MacBook (9%), iTunes (5%), iMac (4%), iPod (3%), Software und Service (2%) und Zubehör (2%).
Während die Verkaufszahlen beim iMac in den vergangenen Jahren mit 1,2 Millionen Stück recht konstant geblieben sind, fallen die Verkaufszahlen der iPods auf zuletzt 7,67 Millionen Stück ab. Das sich die iPods immer schlechter Verkaufen ist aber in angesichts der Verkaufszahlen des iPhones auch kein Wunder, denn das iPhone bietet schließlich alle Funktionen eines iPods und noch mehr.. Im vergangenen Quartal konnte Apple weltweit unglaubliche 35,06 Millionen iPhones verkaufen. Das entspricht mehr als 40% der Bevölkerung in Deutschland! Dabei wurden die Verkaufszahlen des iPhones in den letzten Jahres jeweils etwa verdoppelt.
Außerdem konnte Apple 11,8 Millionen iPads verkaufen. Darin enthalten ist aber auch bereits das neue iPad, welches erst am 16. März eingeführt wurde.
Statista hat zu diesem Thema die unten dargestellte sehr schöne Infografik erstellt (Quelle: Infografik zu Apples Quartalsergebis).

Es ist einfach beachtlich, was Apple bisher erreicht hat und in Zukunft noch erreichen wird. Schon seltsam, dass Apple erst von Microsoft gerettet werden musste mit einem Unternehmensdarlehen und dann Erfolg kam. Dank Apple haben wir Verbraucher hochwertige Produkte, die uns im Alltag viele Erleichterungen bringen. Dabei muss man sehen, dass der Gewinn bedingt duch cleveres Marketing zustande kommt. 600 – 700 Euro für ein Handy? Das hätte vor 10 Jahren niemand geglaubt.